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Fitness-Tracker – die smarte spielerische Bewegungsmotivation

17.08.2021

Fitness-Tracker fördern den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern. © Fitbit

Fitness-Tracker fördern den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern. © Fitbit

Viele Kinder spielen oft am Computer und zu wenig draußen. Die Corona-Pandemie hat diesen Bewegungsmangel weiter verschärft – so eine Untersuchung der Universität München: Statt der von Kinder- und Jugendärzten empfohlenen 12.000 Schritte oder mindestens 90 Minuten Aktivität am Tag, bewegen sich 60 Prozent der 10- bis 14-Jährigen täglich nicht mal eine Stunde lang. Das hat fatale Auswirkungen. Stimmung und Motivation leiden. Immer mehr Kinder zeigen Defizite in Fitness und Motorik; das Risiko für Übergewicht und Diabetes steigt.

Wie bringt man Stubenhocker von der Playstation an die frische Luft? Am besten, indem man ihren natürlichen Bewegungsdrang fördert. Dabei können Fitness-Tracker helfen. Die smarten Armbänder zählen Schritte und Aktivitäten und motivieren mit Game-Elementen, rauszugehen und sich auszutoben. Kids lieben das coole Design und die spielerischen Bewegungsaufgaben. Es spornt sie an, die gelaufene Schritte in Echtzeit auf dem Display zu verfolgen – so entwickeln sie ein Gefühl für Entfernungen. Abends zeigen sie dann stolz ihrer Familie, wie viel sie geschafft haben.

Smarte Armbanduhr mit vielen Funktionen

Uhrzeitangabe, Timer, Schrittzähler, Kalorienverbrauchs-, Aktivitäts-, Herzfrequenz- und/oder Pulsmessung sind Basisfunktionen, die die meisten Fitness-Tracker bieten. Bei manchen Geräten, etwa beim an die Marvel-Abenteuer angelehnten Vivófit jr. 2 von Garmin , gibt es eine Extraportion Motivation: Wenn das Bewegungsziel erreicht ist, steigt das Kind in ein neues Level der Abenteuerwelt auf. Andere Tracker bieten zusätzlich Messenger-Funktionen, einen MP-3-Player, Anrufmodus oder GPS – so zum Beispiel der YoYoFit 905HR. GPS wissen vor allem Eltern zu schätzen, denn damit können sie ihre Sprösslinge orten und wissen immer, wo diese sich herumtreiben.

Eine Extraportion Motivation mit dem Vivófit jr. 2 von Garmin. © Garmin

Eine Extraportion Motivation mit dem Vivófit jr. 2 von Garmin. © Garmin

Im Unterschied zu Trackern für Erwachsene können bei den Geräten für Kids nur die Eltern via Smartphone App auf die übertragenen Daten zugreifen und Einstellungen vornehmen: zum Beispiel Aufgaben stellen, Spiele zur Belohnung freigeben, oder einen Timer aktivieren, der beispielsweise an die Hausaufgaben erinnert oder daran, dass es Zeit für den Heimweg ist.

Wachstumsmarkt Wearables

Für gesundheitsbewusste Erwachsene sind digitale Wearables, die zu mehr Bewegung im Alltag anspornen, schon längst ein Must-have. Allein in Deutschland rechnet Statista für 2021 mit einem Gesamtumsatz von etwa 437 Millionen Euro und einem durchschnittlichen Erlös von 60,35 Euro pro Nutzer. Weltweit soll der Absatz von 445 Millionen Geräten im Jahr 2020 auf mehr als 630 Millionen Stück im Jahr 2024 steigen.

Jetzt erobert der Trend auch die Kinderwelt – doch nicht alle Fitness-Gadgets, die bunt und cool daherkommen, sind wirklich für Kinder geeignet. Dazu müssen sie einige Kriterien erfüllen, auf die Eltern beim Kauf zunehmend achten. Ganz oben auf der Anforderungsliste: Das Gerät muss robust und wasserdicht sein, so dass es auch beim Schwimmen getragen werden kann. Damit das Display keine Kratzer abbekommt, sollte es möglichst wenig aus dem Gehäuse herausragen. Das Armband darf weder zu lose sitzen noch drücken. Ideal sind weiche, flexibel einstellbare Bänder, die sich bequem an schmale Handgelenke anschmiegen und noch etwas mitwachsen. Einfache Menüs sollten für eine kinderleichte Bedienung sorgen. Damit das Tool nicht ständig geladen werden muss, sollte der Akku mit einer langen Laufzeit punkten, der Ace 3 von Fitbit etwa läuft 8 Tage.

Und was über der Motivation zu Sport und Bewegung nicht vergessen werden sollte: Fitness-Tracker sind ein Spielzeug – und Spielen soll vor allem Spaß machen.